Kostenfreie Bilddatenbanken

Wer Bilder im Internet kopiert und auf der eigenen Website veröffentlicht läuft Gefahr gegen das Urheberrecht zu verstoßen. Sofern man keinen Fotografen engagieren möchte, können vernünftige Bilder über Bilddatenbanken ausfindig gemacht werden. Einmal abgesehen von kostenpflichtigen Seiten wie fotolia, iStockphoto oder Shutterstock, möchte ich nun vor allem auf Bildportale eingehen die ausschließlich kostenfreies Bildmaterial zum Download anbieten.

Wikimedia Commons

Wikimedia Commons bietet eine riesige Auswahl an frei verwendbaren Mediendaten aus der Welt von Wikipedia. Die Bilder sind qualitativ sehr hochwertig, unterliegen jedoch individuellen Lizenzregelungen die jeweils beachtet werden müssen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

pixelio

Bei pixelio muss man sich zuerst registrieren, um Zugriff auf die Stockfotos zu erhalten. Die Auswahl ist im Vergleich zu Wikimedia Commons weniger umfangreich. Dennoch ist pixelio eine der größten Bilddatenbanken, die Fotos kostenlos zur Verfügung stellen.

pixabay

pixabay bahnt sich an eine echte Alternative auf dem Markt der Stockfotos zu werden. Aus rein optischen Gesichtspunkten überzeugt die Website von pixabay schon deutlich eher als pixelio. Die Auswahl an Bildern reicht noch nicht ganz an pixelio oder gar Wikimedia Commons heran. Dafür ist auf pixabay keine Registrierung nötig. Das Beste an pixabay ist jedoch die Public Domain Lizenz der Bilder, welche selbst Quellenangaben überflüssig macht.

stock.xchng

stock.xchng bietet eine große Auswahl an hochwertigen Bildern. Für die Nutzung ist eine kostenfreie Registrierung nötig. Über die Suchfunktion können Bilder nach dem Lizenztyp sortiert werden.

Fazit

Die genannten Portale bieten vielfältige Möglichkeiten für Websitebetreiber kostenloses Bildmaterial zu verwenden. Dabei sollte stets auf die individuellen Lizenzbestimmungen geachtet werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte grundsätzlich Quellenangaben am Bild und im Impressum machen. Ein aktuelles Urteil des LG Köln vom 30.01.2014 macht das Ganze nochmal deutlicher.

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